Das unermüdliche Streben nach dem perfekten, zeitlosen Klang
Roland Jazz Chorus: 50 Jahre – und kein Ende in Sicht
Seit der Markteinführung der Jazz Chorus Serie im Jahr 1975 werden der unverkennbare "JC Clean"-Sound und der integrierte Chorus-Effekt von Generationen von Musikern verehrt. Die zeitlosen Verstärker haben sich über fünf Jahrzehnte hinweg einen besonderen Platz in der Musikwelt erobert und begeistern mit ihrem unverfälschten und vielseitigen Sound Hobby-Musiker, lokale Künstler und Superstars gleichermaßen.
Das Roland Entwicklerteam führt das JC-Erbe weiter fort und ergänzt den zeitlosen Charakter der Verstärker durch innovative Lösungen, um die Kreativität von Musikern auf der ganzen Welt zu beflügeln.
*This picture includes prototype models.
Die Clean-Referenz seit 1975
1970s
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JC-120
Das Jazz Chorus Topmodell, das den JC Clean-Sound und den Dimensional Space Chorus eingeführt und die Musikgeschichte für immer verändert hat. Ausgestattet mit 120 Watt Stereoleistung und zwei 12''-Lautsprechern, ist der Klassiker bis heute Bestandteil des Roland Lineups.
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JC-60
Die Kompaktversion erschien parallel zum JC-120 und bot 60 Watt Leistung und einen einzelnen 12''-Lautsprecher.
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Jeff “Skunk” Baxter
(Steely Dan, The Doobie Brothers etc.)
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JC-160
Ein 120-Watt-Verstärker mit vier 10''-Lautsprechern, bekannt für seinen großen und breiten Sound.
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JC-80
Ausgestattet mit einem großen 15''-Lautsprecher und 60 Watt Leistungsaufnahme.
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Andy Summers
(The Police etc.)
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JC-200 and JC-200S
Stackversion mit 200 Watt (größte Ausgangsleistung der gesamten JC-Serie) und abgestimmten Cabinets mit jeweils 2 x 12''-Lautsprechern.
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Steve Levine
(Producer: Culture Club, The Clash, The Beach Boys etc.)
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JC-50
Ein leistungsstarker und kompakter 50-Watt-Verstärker mit einzelnem 12''-Lautsprecher.
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Adrian Belew
(King Crimson, Frank Zappa etc.)
1980s
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JC-120H
Ein 120 Watt Topteil-Verstärker mit variablem HI-TREBLE Regler anstelle eines Bright-Schalters.
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Billy Duffy
(The Cult)
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JC-77
JC Mittelklasse-Combo mit 80 Watt und zwei 10''-Lautsprechern.
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JC-55
Mobilere JC-Variante mit 50 Watt und zwei 8''-Lautsprechern.
1990s
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JC-20
Echter JC-Sound in einem 20-Watt-Miniaturverstärker mit zwei 5''-Lautsprechern.
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Johnny Marr
(The Smiths, Modest Mouse etc.)
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Gil Norton
(Producer: Foo Fighters, Pixies, Echo & The Bunnymen etc.)
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JC-85
Ein leistungsfähiger Bühnenverstärker mit 80 Watt und zwei 10''-Lautsprechern.
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JC-90
Überarbeitete Version des JC-85 mit zwei 10''-Eminence-Lautsprechern.
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Freddie Cowan
(The Vaccines)
2010s
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Jeremy Freedman
(The Neighbourhood)
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JC-40
40 Watt und zwei 10''-Lautsprecher – der erste JC-Verstärker mit Stereoeingang.
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JC-22
Legendäre JC Stereo-Gitarrensounds in einem kompakten 30-Watt-Verstärker mit zwei 6,5''-Lautsprechern für zu Hause.
Technik-Geschichte
Revolutionärer Sound
Der JC-120 verfolgte von Anfang an ein völlig anderes Soundkonzept als die klassischen Röhrenverstärker mit ihren harmonischen Verzerrungen. Für Musiker, welche die traditionelle Röhrensättigung gewohnt waren, fühlte sich der unverfälschte JC-Clean-Sound zunächst etwas fremd an. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Musiker und Produzenten die einzigartige Transparenz und den natürlichen Charakter des Verstärkers lieben lernten und die JC-Magie zu einem integralen Bestandteil wegweisender Aufnahmen der modernen Musik machten.
Mit ihrem unvergleichlichen Klang und der langen Lebensdauer hat sich die Jazz-Chorus-Serie von Beginn an zu einem festen Bestandteil der Musikgeschichte entwickelt. Selbst nach über 50 Jahren hat der JC-Sound nichts von seiner Lebendigkeit und Präsenz in der modernen Popmusik verloren – ob im Studio oder auf der Bühne.
Speziell entwickelt für einen cleanen, unverfälschten Sound
Der charakteristische JC-Sound ist voll, klar und durchsetzungsstark und basiert auf einem doppelten Endstufendesign, das zwei unabhängige Lautsprecher versorgt. Die beiden Verstärker steuern jeweils einen Lautsprecher mit maximaler Effizienz an und ermöglichen so einen cleanen Sound ohne jede Schärfe, dafür aber mit jeder Menge Dynamik und großzügigem Headroom. Der satte, ungefärbte Sound eignet sich perfekt für die Klanggestaltung mittels Effektpedalen und bietet eine neutrale Basis, auf der diese ihr volles Potenzial entfalten können.
Dimensional Space Chorus
Heute gang und gäbe, war der Chorus-Effekt eine wegweisende Roland Innovation, die 1975 im JC-120 erstmals zum Einsatz kam. Der JC Dimensional Space Chorus nutzt die beiden Ausgänge, um ein unbearbeitetes Signal an einen Lautsprecher und das gleiche Signal mit Tonhöhenmodulation auf den anderen Lautsprecher zu schicken. Die beiden unabhängigen Sounds vermischen sich auf natürliche Weise im unmittelbaren Hörfeld und erzeugen einen beeindruckenden Stereoklang mit räumlicher Tiefe und Bewegung.
1976 wurde der Effekt mit dem BOSS CE-1 Chorus Ensemble in Pedalform vorgestellt, so dass Musiker mit zwei separaten Verstärkern vergleichbare Sounds erzielen konnten. Die faszinierende Wirkung des Chorus-Effekts führte zu weiteren Innovationen und Schaltungsoptimierungen, aus denen Kompaktpedal-Klassiker wie das CE-2 und eine Vielzahl von BOSS Chorus-Pedalen hervorgingen.